Die neuen Leiden des jungen Dodó

mit Dirk Baethge

 

Dodó, Kunstfigur zwischen Pantomime und Slapstick, jedenfalls klösterlich sprachlos, hat die Melancholie am rechten Herzfleck. Er lechzt nach Glück, Erfüllung und Anerkennung und fügt sich doch unter der hartnäckig verweigerten Zuneigung. Dodó ist, wie du und ich es öfters sind: mutig wie Prinz Eisenherz – für drei Sekunden oder ein bisschen länger; in steter Angst - die nächste Blamage lauert nicht weit hinterm Berg; sich selbst suchend – und ewig nicht findend.

Aber Dodó will elephantös stark sein und sucht eine Frau zum gemeinsamen Sockenstricken!
Dirk Baethge, ständiges Mitglied des Zentralkomitees des Max Tuch Theaters, spielt Dodó mit umwerfender Körpersprache, die die griechische Gefühlsskala zwischen Komik und Tragik ausschöpft: seine Gestik spricht brockhauslange Bände, seine Mimik ist zum Graniterweichen.

Gemeldet zum Mainzer Kleinkunstpreis.

Konzeption und Regie: Bernhard Hoffmann mit Frauke Stöter
 

© 2005–2009 Max-Tuch-Theater Ι Impressum