Mehr als 25 Jahre Max-Tuch-Theater …
aber wer war Max Tuch?

Max Tuch war weder der Gründer der TUCHFABRIK, noch bekannter Mäzen des nach ihm benannten Amateurtheaters und schon gar nicht ein Olewiger Winzer, von dem der Begriff »betucht« stammt.
Nichts von alledem. Max steht für den Ursprung der Gruppe im Trierer Max-Planck-Gymnasium und Tuch für die spätere Heimat, der TUCHFABRIK. In der Trierer Kulturfabrik spielt die älteste freie Theatergruppe der Stadt seit 1990 – dort feierte sie 2005 ihr 25-jähriges Jubliäum.

Das Programm

Gespielt werden klassische unbekanntere Stücke bekannter Autoren, oder es werden Kabarettabende zusammengestellt, die sich als Publikumsmagnete erwiesen haben. Gastspiele Ehemaliger und Zwischenproduktione – zuletzt »Love Letters« mit Anja Weichert und Frank Jaeger – runden das Programm ab.

Ach ja, und die Revuen! Mit diesen von BIRGIT HOFFMANN und der Gruppe konzipierten Hausproduktionen, Zusammenstellungen von Prosa, Lyrik und Liedern mit Klavierbegleitung in einem choreographischen Ganzen hat das Theater inzwischen das Trierer Publikum für sich eingenommen.
Nicht ohne Stolz verzeichnete man für die Erich Kästner Revue »Der Mensch ist gut, bloß die Leute sind schlecht« mehr als 2.000 Zuschauer. Die 2004 aufgeführte Kurt Tucholsky Revue »Kurt liebt … , Tucholsky hasst …« hat zuletzt mit Wiederaufnahmen die 1.500er-Marke überschritten.
2006 wurde mit der Christian-Morgenstern-Revue »Die Rehlein beten zur Nacht« die dritte Revue produziert, in die erstmals auch Tanz-Elemente eingeflossen sind. 2007 steht das Erfolgsstück
»Top Dogs« des Schweizer Dramatikers Urs Widmer auf dem Programm.

Die Schauspieler

Zuerst waren es Schüler, dann kamen Studenten dazu – die zuletzt in den Beruf gingen (etliche in Schauspielschulen mit heutigem Engagement), andere blieben, neue Akteure wurden aufgenommen … so ist die Gruppe heute eine Mischung von verschiedenen Altersgruppen und Profilen, die meisten unter 30, die mehrjährige Erfahrung im MAX-TUCH-THEATER gesammelt haben.
Interessenten steht das Amateurtheater stets offen, allerdings wird ihnen volles Engagement und Präsenz über die vorlesungsfreie Zeit hinaus abverlangt. Die Leiterin, BIRGIT HOFFMANN, studierte Germanistin und Romanistin, setzt auf Qualität – und die ist nicht anders zu haben.

Die Zukunft

2008 wird es nach dem diesjährigen Drama von Urs Widmer, »Top Dogs« wohl wieder eine Revue geben. Gerade bei solchen Produktionen weitet sich die TUFA-typische Zielgruppe ins bürgerliche Lager, was für Stadt und TUCHFABRIK nur von Vorteil sein kann. Denn eines ist klar: Die TUFA muss bleiben, und das MAX-TUCH-THEATER wird mit gleichbleibender Anstrengung und versprochener Qualität das Seine dazu tun, den Namen TUFA im öffentlichen Bewusstsein als unverzichtbare Kulturfabrik hochzuhalten.

 

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